Bundesnachrichtendienst
| Bundesnachrichtendienst — BND — | |
|---|---|
| Staatliche Ebene | Bund |
| Stellung | Bundesoberbehörde |
| Geschäftsbereich | Bundeskanzleramt |
| Gründung | 1. April 1956 |
| Vorgänger | Organisation Gehlen |
| Hauptsitz | Berlin |
| Präsident | Martin Jäger |
| Vizepräsidenten | Vizepräsidentin für zentrale Aufgaben und Vertreterin des Präsidenten Gabriele Monschau Vizepräsident Ole Diehl Vizepräsident und Dienstältester Offizier GenMaj Dag Baehr |
| Bedienstete | Stellen: 7600 davon besetzt: rund 6500 |
| Haushaltsvolumen | 988,5 Mio. Euro (Ist 2024) |
| Netzauftritt | www.bnd.bund.de |
Der Bundesnachrichtendienst (BND) ist der deutsche Auslandsnachrichtendienst. Er hat den Auftrag, Informationen von außen- und sicherheitspolitischer Bedeutung zu sammeln und auszuwerten, ist zugleich ziviler, militärischer und technischer Auslandsnachrichtendienst, beschäftigt rund 6500 Mitarbeiter, hat ein Budget von etwa einer Milliarde Euro und ist als Bundesoberbehörde dem Bundeskanzleramt unmittelbar nachgeordnet. Gegründet wurde er am 1. April 1956 als Nachfolger der Organisation Gehlen und hat seinen Sitz in Berlin (bis Anfang 2019: Pullach). Neben dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) ist er einer der drei deutschen Nachrichtendienste des Bundes und unterliegt deren Kontrolle. Aufgaben und Befugnisse des BND sind im BND-Gesetz (BNDG) geregelt. Seit September 2025 ist Martin Jäger der 13. BND-Präsident.