Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung
| Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung — BSU — | |
|---|---|
| Staatliche Ebene | Bund |
| Stellung | Obere Bundesbehörde |
| Aufsichtsbehörde | des Bundesministerium für Verkehr (BMV) |
| Gründung | Juni 2002 |
| Hauptsitz | Hamburg, Bernh.-Nocht-Str. 78 |
| Behördenleitung | Ulf Kaspera, Direktor |
| Bedienstete | 12 |
| Netzauftritt | www.bsu-bund.de |
Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) ist eine deutsche Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministerium für Verkehr (BMV). Sie hat die Aufgabe, Störungen, Vorkommnisse und vor allem Unfälle auf See mit Wasserfahrzeugen zu untersuchen. Diese Untersuchungen werden mit veröffentlichten Berichten abgeschlossen, die i. d. R. in Sicherheitsempfehlungen gipfeln. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung veröffentlicht zudem jährlich Statistiken über Unfälle und schwere Vorkommnisse auf See sowie einen jährlichen Tätigkeitsbericht.
In erster Linie soll die BSU Unfälle auf See untersuchen, um das „System Seefahrt“ sicherer zu machen. Demzufolge ist das alleinige Ziel der Untersuchung die Verhütung künftiger Unfälle und Störungen. Die Untersuchung dient nicht der Feststellung des Verschuldens, der Haftung oder von Ansprüchen.
- ↑ Die BSU >> Organigramm. Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung, abgerufen am 6. Februar 2021.
- ↑ Bundeshaushaltsplan 2020 – Einzelplan 12 – Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Bundesministerium der Finanzen, abgerufen am 26. August 2020 (Planstellen-/Stellenübersicht auf Seite 254).