Burg Breuberg
| Burg Breuberg | ||
|---|---|---|
|
Burg Breuberg, Hauptburg und Torbau | ||
| Alternativname(n) | Breuburg | |
| Staat | Deutschland | |
| Ort | Neustadt (Breuberg) | |
| Entstehungszeit | kurz nach 1200 | |
| Burgentyp | Höhenburg | |
| Erhaltungszustand | Erhalten oder wesentliche Teile erhalten | |
| Ständische Stellung | Edelfreie | |
| Geographische Lage | 49° 49′ N, 9° 2′ O | |
| Höhenlage | 306 m ü. NHN | |
|
| ||
Die Burg Breuberg (regional auch Breuburg) steht auf dem Burgberg der Stadt Breuberg im hessischen Odenwaldkreis. Sie gehört wegen ihres guten Erhaltungszustands zu den eindrucksvollsten Burganlagen in Südhessen bzw. im Odenwald. Prägend für die Geschichte der ursprünglich stauferzeitlichen Burggründung war nach dem Aussterben der Herren von Breuberg der geteilte Besitz verschiedener, teilweise konfessionell unterschiedlicher Adelsgeschlechter. Die Burg bildete den Mittelpunkt der Herrschaft Breuberg und wurde zeitweise als Residenz genutzt. Große Teile der Substanz dieser Epoche sind erhalten, von denen besonders die Bauten der Gotik und Renaissance von Bedeutung sind. Regional bekannt ist die Burg als Jugendherberge sowie Sitz und Museum des Breuberg-Bundes, der die geschichtliche Erforschung des Odenwaldes fördert.
- ↑ Thomas Biller: Burgen und Schlösser im Odenwald. Ein Führer zu Geschichte und Architektur. Schnell und Steiner, Regensburg 2005, S. 180;
Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen: 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten. Wartberg-Verlag. Gudensberg-Gleichen 2000, S. 546;
Anja Dötsch, Christian Ottersbach: Burg Breuberg im Odenwald: vom stauferzeitlichen Adelssitz zur Residenzburg und Festung. Schnell und Steiner, Regensburg 2008, S. 53. - ↑