Burg Tangermünde

Burg Tangermünde
Alternativname(n) Schloss Tangermünde
Staat Deutschland
Ort Tangermünde
Entstehungszeit um 925
Burgentyp Ortslage
Erhaltungszustand Burgtor, Wohnturm, Kanzlei, Bergfried erhalten
Ständische Stellung Grafen, Fürst, König, Kaiser
Geographische Lage 52° 33′ N, 11° 59′ O
Höhenlage 43 m ü. NN

Die Burg Tangermünde, auch Schloss Tangermünde genannt, ist eine teilweise erhaltene Burg in der Stadt Tangermünde an der Elbe im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt.

Sie wurde als eine der frühesten Burgen der Mark Brandenburg bereits um 925 als Grenzfeste an der Elbe angelegt. Sie diente in der Folge den askanischen Markgrafen als Sitz bzw. Reisepfalz. Unter Kaiser Karl IV. wurde sie um 1373 zur märkischen Hauptresidenz ausgebaut. Auch der erste Hohenzoller, Burggraf Friedrich von Nürnberg, residierte nach seiner Ernennung zum Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg 1415 meist in Tangermünde. Danach wurde die Burg zum Verwaltungsmittelpunkt der Altmark und der Prignitz. 1640 brannten schwedische Truppen sie im Dreißigjährigen Krieg nieder. 1699 wurde in der nur teilweise erhaltenen Anlage ein Amtshaus erbaut.