Burgus Verőcemaros-Dunamező

Burgus Verőcemaros-Dunamező (Burgus Solva 38)
Alternativname a) Nógrádverőce
b) Verőce
Limes Pannonischer Limes
Abschnitt 3
Datierung (Belegung) Ende konstantinisch (Constantius II.) oder valentinianisch
bis Ende 4. oder Anfang 5. Jahrhundert
Typ Ländeburgus
Größe 18 × 23 m (Kernwerk)
Bauweise Stein
Erhaltungszustand Fundamente restauriert und zu besichtigen
Ort Verőce
Geographische Lage 47° 49′ 6,7″ N, 19° 3′ 5,1″ O
Höhe 103 m
Vorhergehend Kleinkastell Kisoroszi (westlich)
Kastell Visegrád-Sibrik – Pone Navata (südwestlich)
Anschließend Kastell Dunabogdány (südlich)
Burgus Tahitótfalu-Balhavár (südöstlich)

Der Burgus Verőcemaros-Dunamező ist ein ehemaliges römisches Militärlager, das als spätantiker Ländeburgus die Überwachung eines Donauübergangs am pannonischen Limes auf dem Gebiet des Barbaricums sicherte. Die heute in Nordungarn liegende, ausgegrabene und restaurierte Anlage befindet sich unmittelbar am Nordufer des Flusses bei Verőce, einem zeitweilig zur Gemeinde Verőcemaros gehörenden Ort in der Flur Dunamező (Donaufeld) im Komitat Pest.