Burschenschaft

Burschenschaften sind eine Form einer Studentenverbindung. Sie finden sich heute an Hochschulorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Chile. Fast alle Burschenschaften bekennen sich zu den Prinzipien der Urburschenschaft von 1815, wobei der inhaltliche Bezug stark variiert. Die Bezeichnung „Burschenschaft“ wird heute von teilweise sehr unterschiedlichen Studentenverbindungen verwendet. Burschenschaften gelten heute als national-konservativ. Laut Alexandra Kurth und Bernhard Weidinger in einem Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung weisen „Teile des Burschenschaftsspektrums […] inhaltliche und personelle Überschneidungen mit der extremen Rechten auf.“ Demgegenüber siehe Andere Verbände und sind auch insbesondere seit dem Jahr 1996 die Neue Deutsche Burschenschaft e. V. (kurz NeueDB oder NDB) und seit dem Jahr 2016 die Allgemeine Deutsche Burschenschaft (ADB) zu nennen.

  1. Bundeszentrale für politische Bildung: Burschenschaften. Abgerufen am 30. Dezember 2024.
  2. Alexandra Kurth, Bernhard Weidinger: Burschenschaften: Geschichte, Politik und Ideologie. In: Dossier Rechtsextremismus. Bundeszentrale für politische Bildung, 26. September 2017, abgerufen am 11. Februar 2026.
  1. Der Untertitel des genannten Artikels der Bundeszentrale für politische Bildung vom 26. September 2017 fasst zusammen: „Wenngleich heute eine Randerscheinung an deutschen und österreichischen Universitäten, stehen Burschenschaften immer wieder im Fokus der Medien. Verantwortlich dafür ist ihre betont politische Ausrichtung auf deutschnationaler Grundlage, die sie von anderen Verbindungstypen abhebt. Teile des Burschenschaftsspektrums weisen inhaltliche und personelle Überschneidungen mit der extremen Rechten auf.“