Bwabwata-Nationalpark
Bwabwata-Nationalpark
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Elefanten in Bwabwata | |
| Lage | Caprivizipfel, Namibia |
| Fläche | 6100 km² |
| WDPA-ID | 303692 |
| Geographische Lage | 17° 55′ S, 22° 30′ O |
| Einrichtungsdatum | 2007 (1968 bzw. 1986) |
| Verwaltung | Ministerium für Umwelt und Tourismus |
Der Bwabwata-Nationalpark (ehemals Caprivi-Nationalpark und Mahango-Nationalpark) ist ein Nationalpark in Namibia. Er erstreckt sich auf fast das ganze Gebiet des westlichen Caprivizipfels in Namibia.
Im Norden und Süden wird er durch die namibische Staatsgrenze (Angola im Norden und Botswana im Süden), im Westen durch den Okavango (Bagani) und im Osten durch den Kwando begrenzt. Östlich schließt jenseits des Kwando der Mudumu-Nationalpark an. Er ist weiterhin – von West nach Ost – untergliedert in die Bereiche Mahango Core, Buffalo Core, Bwabwata Multi-Purpose Area und Kwando Core. In den Core-Gebieten, d. h. Kerngebieten, dürfen die traditionellen Bevölkerungsgruppen nicht leben.
Der Park wurde 2007 als Zusammenschluss des Caprivi-Nationalparks und des Mahango-Nationalparks proklamiert. Der Caprivi-Nationalpark wurde bereits 1968, der Mahango-Nationalpark 1986 gegründet. Lange Zeit waren hier südafrikanische Truppen stationiert, die Rebellen im angrenzenden Angola verfolgten.
Am 29. November 2013 stürzte eine Embraer 190 auf dem Linhas-Aéreas-de-Moçambique-Flug 470 auf dem Weg von Maputo nach Luanda im Bwabwata-Nationalpark ab. Bei dem Absturz starben alle 33 Personen an Bord.
Etwa ein Siebtel der Fläche des Parks steht seit 2016 als Teil eines Vorschlags zur Erweiterung der Welterbestätte Okavangodelta in Botswana um dessen in Namibia liegende Zulauf- und Randgebiete auf der Tentativliste von Namibia.
- 1 2 Bwabwata National Park. Ministry of Environment & Tourism. ( des vom 9. März 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Abgerufen am 14. März 2019.
- ↑ Okavango Delta. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 19. Juni 2017 (englisch).