Schweizer Franken
| Schweizer Franken | |
|---|---|
1 Schweizer Franken | |
| Staat: | Schweiz Liechtenstein Campione d’Italia (de jure) |
| Unterteilung: | 100 Rappen |
| ISO-4217-Code: | CHF |
| Abkürzung: | Fr. |
| Wechselkurs: (15. April 2026) |
EUR 1.– = CHF 0.922 |
| Emittent: | Schweizerische Nationalbank |
- Banknoten der neunten Serie von 2016
- CHF 10
- CHF 20
- CHF 50
- CHF 100
- CHF 200
- CHF 1000
Der Schweizer Franken, schweizerhochdeutsch auch Schweizerfranken geschrieben, (schweizerdeutsch Schwiizerfranke, französisch franc suisse, italienisch franco svizzero, rätoromanisch ) ist die Währung der Schweizerischen Eidgenossenschaft und des Fürstentums Liechtenstein. Er wird von der Schweizerischen Nationalbank herausgegeben und wird in 100 Rappen (französisch centimes, italienisch centesimi, rätoromanisch raps) unterteilt. Seine Abkürzung nach ISO 4217 ist CHF, nach Art. 1 MünzV auf Deutsch Fr., in den anderen Sprachen fr., für Rappenbeträge wird das Kürzel Rp. (französisch c., italienisch ct., rätoromanisch rp.) benutzt.
Seit 8. März 2026 ist der Erhalt des Schweizer Franken in Form von Bargeld in der Schweizer Bundesverfassung durch Abstimmung beschlossen.
In der Schweiz ist das Dezimaltrennzeichen in einer Währungsangabe ein Punkt, das Währungskürzel wird vorangesetzt, dies nicht nur für den Schweizer Franken, sondern generell (z. B. Fr. 12.35 oder CHF 12.35).
Ausserdem ist der Schweizer Franken die amtliche Währung in der italienischen Exklave Campione d’Italia. In Büsingen am Hochrhein, der deutschen Exklave in der Schweiz, wird überwiegend mit Schweizer Franken gezahlt, obwohl der Euro gesetzliches Zahlungsmittel ist.
- 1 2 Währung – Schweizer Franken und Euro. Gemeinde Büsingen am Hochrhein, abgerufen am 13. Mai 2020.
- ↑ Benjamin von Wyl: Bargeld in der Verfassung: Ein Schweizer Entscheid zu einem Thema, das international bewegt. In: SWI swissinfo.ch. 8. März 2026, abgerufen am 9. März 2026.
- ↑ Schreibweisungen, Kapitel 5.4 Geldbeträge. (PDF; 3,68 MB) Bundeskanzlei der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bern, 2015, S. 86–88, abgerufen am 23. April 2017.
- ↑ So verbindlich in amtlichen Dokumenten des Bundes gemäss den Weisungen der Bundeskanzlei.