CMOS-RAM
Der Begriff CMOS-RAM bezeichnet in der Computertechnik bzw. PC-Branche einen auf einem Mainboard verbauten batteriegepufferten RAM-Speicher, in dem die BIOS-Parameter gespeichert werden. Die Batteriepufferung ist notwendig, da andernfalls beim Ausschalten der Betriebsspannung die Einstellungen / Informationen verlorengehen bzw. auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt würden.
Die Abkürzung kommt daher, dass CMOS-RAM üblicherweise in Complementary Metal Oxide Semiconductor-Technologie (englisch, CMOS) umgesetzt wird. Im Gegensatz zum sonst in PCs verwendeten dynamischen Speicher (DRAM) handelt es sich hier um statischen Speicher (SRAM), der keinen Refresh benötigt, dafür aber teurer in der Herstellung ist.
Das BIOS von IBM-kompatiblen PCs verwendet ein Byte des CMOS-RAM, welches Shutdown Status Byte genannt wird, um die CPU vom Protected Mode zum Real Mode zurückschalten zu können. Bei den Intel 80286-Prozessoren war ein softwareseitiges zurückschalten in den Real Mode nicht möglich, so dass dies nur über einen Hardware-Reset der CPU erfolgen konnte. Während des POST las das BIOS das Byte aus, um feststellen zu können, ob der Reset von der Systemsoftware angefordert wurde.
- ↑ Shutdown Status Byte (Hex 0F), IBM PC AT Technical Reference, Seite 1-49. Abgerufen am 27. Juli 2025 (englisch).