Calciumcyanamid

Strukturformel
Allgemeines
Name Calciumcyanamid
Andere Namen

Kalkstickstoff

Summenformel CaCN2
Kurzbeschreibung

farblose, hexagonale Kristalle

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 156-62-7
EG-Nummer 205-861-8
ECHA-InfoCard 100.005.330
PubChem 56955933
ChemSpider 21106503
DrugBank DB09116
Wikidata Q367994
Eigenschaften
Molare Masse 80,11 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

2,29 g·cm−3 (20 °C)

Schmelzpunkt

1340 °C

Siedepunkt

sublimiert ab 1150 °C

Löslichkeit

mit Wasser Hydrolyse

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP), ggf. erweitert

Gefahr

H- und P-Sätze H: 261302315317318335
P: 231+232280301+312+330304+340+312305+351+338+310333+313
MAK
  • DFG: 1 mg·m−3 (einatembarer Aerosolanteil)
  • Schweiz: 0,5 mg·m−3 (alveolengängiger Staub)
  • Österreich: 0,5 mg·m−3 (einatembare Fraktion)
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Calciumcyanamid ist eine anorganische chemische Verbindung des Calciums aus der Gruppe der Cyanamide. Den Handelsnamen Kalkstickstoff schlugen 1901 Albert Frank (Sohn von Adolph Frank) und Hermann Freudenberg vor. Beide leiteten von 1899 bis 1908 die Berliner „Cyanidgesellschaft mbH“.

  1. Eintrag zu Kalkstickstoff. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 25. Oktober 2014.
  2. 1 2 3 4 5 6 7 Eintrag zu Calciumcyanamid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 1. Februar 2016. (JavaScript erforderlich)
  3. Eintrag zu Calcium cyanamide in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 31. Oktober 2021. Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.
  4. Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva): Grenzwerte – Aktuelle MAK- und BAT-Werte (Suche nach 156-62-7 bzw. Calciumcyanamid), abgerufen am 2. November 2015.
  5. Stoffliste (MAK-Werte und TRK-Werte), Verordnung des Bundesministers für Arbeit über Grenzwerte für Arbeitsstoffe sowie über krebserzeugende und fortpflanzungsgefährdende (reproduktionstoxische) Arbeitsstoffe (Grenzwerteverordnung 2021 – GKV), Österreich, abgerufen am 27. August 2021.