Camp Astrid

Camp Astrid [kæmp astrid] ist der Name einer ehemaligen belgischen Kaserne, die nach dem Zweiten Weltkrieg von der damaligen belgischen Besatzungsmacht 1951 im Propsteier Wald bei Eschweiler im damaligen Landkreis Aachen (heute Städteregion Aachen) errichtet wurde. Dazu wurde am 9. August 1951 von der belgischen Besatzungsmacht 283,1 Hektar im Forstrevier Propstei für militärische Zwecke vereinnahmt. Der offizielle Name war Quartier Reine Astrid auf Französisch bzw. Kwartier Koningin Astrid auf Niederländisch – benannt nach Astrid von Schweden. Der Kaserne angegliedert war ein Material- und Munitionsdepot. Der umlaufende Zaun der gesamten Liegenschaft hatte eine Länge von etwa 10 Kilometer und umschloss ein Areal von 350 Hektar.