Carola-Klasse

Carola-Klasse
Carola und Olga im Trockendock in Singapur
Schiffsdaten
Land Deutsches Reich Deutsches Reich
Schiffsart Glattdeckkorvetten
Entwurf Amtsentwurf 1873/75
Bauwerft AG Vulcan Stettin

Kaiserliche Werft Danzig
Reiherstiegwerft Hamburg

Bauzeitraum 1879 bis 1886
Stapellauf des Typschiffes 29. Juli 1880
Gebaute Einheiten 4
Dienstzeit 1881 bis 1905
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 76,35 m (Lüa)
70,6 m (KWL)
Breite 14 m
Tiefgang (max.) 5,80 m
Verdrängung Konstruktion: 2.147 t
maximal: 2.424 t
 
Besatzung 269 Mann
Maschinenanlage
Maschine 8 × Dampfkessel
1 × 3-Zyl.-Verbundmaschine
indizierte
Leistung
Vorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
2.367 PS (1.741 kW)
Höchst­geschwindigkeit 13,7 kn (25 km/h)
Propeller 1 zweiflügelig ⌀ 5,02 m
Takelung und Rigg
Takelung Bark
Anzahl Masten 3
Segelfläche 1.230 m²
Bewaffnung
  • 10 × Rk 15 cm L/22 (1.000 Schuss)
  • 2 × Rk 8,7 cm L/24 (200 Schuss)
  • 6 × Rev 3,7 cm

Die Carola-Klasse war eine Klasse von sechs Glattdeckkorvetten, die in den 1870er- und frühen 1880er-Jahren für die deutsche Kaiserliche Marine gebaut wurden. Die vier Schiffe waren Carola, Olga, Marie und Sophie. Die Schiffe waren alle nach Ehefrauen der Herrscher deutscher Staaten benannt. Die Korvetten der Klasse wurden als Ersatz für ältere Dampfkorvetten bestellt und sollten auf ausgedehnten Einsatzfahrten in überseeischen Interessengebieten des deutschen Kaiserreichs Dienst tun. Die Schiffe hatten als Hauptbewaffnung eine Batterie von zehn 15-cm-Ringkanonen und verfügten über eine vollständige Takelage, um die ebenfalls vorhandene Dampfmaschine auf langen Einsatzfahrten in Übersee zu ergänzen. Die Schiffe waren bereits vor dem Baubeginn veraltet. 1884 wurden die Schiffe in Kreuzerfregatten umklassifiziert.

  1. Daten gelten für das Typschiff.