Cattell-Horn-Carroll-Modell

Das Cattell-Horn-Carroll Modell, kurz CHC-Modell, ist das Ergebnis einer aufeinanderbauenden Entwicklung von Intelligenztheorien. Das Modell wurde 1997 von Kevin McGrew entwickelt und basiert auf Theorien nach Raymond B. Cattell (Gf-Gc-Modell, ab 1940), John L. Horn (Erweitertes-G...-Modell, spätestens 1991) und John B. Carroll (Drei-Schichten-Modell, 1993). Den Theorien ist gemeinsam, dass sie Intelligenz hierarchisch differenziert erfassen wollen, indem ausgehend von einem generellen Faktor G nach Unterfaktoren unterschieden wird. Das CHC-Modell übernimmt Carrolls drei Abstufungen und ist offen für eine Erweiterung der Unterfaktoren auf zweiter sowie der Fähigkeiten auf dritter Ebene.

  1. Richard E. Brown: Hebb and Cattell: The Genesis of the Theory of Fluid and Crystallized Intelligence. In: Frontiers in Human Neuroscience. Band 10, 15. Dezember 2016, ISSN 1662-5161, S. 606, doi:10.3389/fnhum.2016.00606, PMID 28018191, PMC 5156710 (freier Volltext).
  2. Kevin S. McGrew: B. 1st Generation Gf-Gc Assessment. In: Cattell-Horn-Carroll CHC (Gf-Gc) Theory: Past, Present & Future. Abgerufen am 18. September 2024.
  3. Kevin S. McGrew: 1. Introduction. In: Cattell-Horn-Carroll CHC (Gf-Gc) Theory: Past, Present & Future. Abgerufen am 18. September 2024.