Chairat al-Schater

Muhammad Chairat Sa'd al-Schater (arabisch محمد خيرت سعد الشاطر, DMG Muḥammad Ḫairat Saʿd aš-Šāṭir [ˈxæjɾæt eʃˈʃɑːtˤeɾ]; * 4. Mai 1950 in Dakahlia) ist ein islamistischer Aktivist sowie Ingenieur und Geschäftsmann. Er war Kandidat der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei, des politischen Arms der Muslimbrüder, bei der Präsidentschaftswahl 2012 in Ägypten. Zuvor saß er mehrere Jahre wegen angeblicher Geldwäsche im Gefängnis und war stellvertretender Vorsitzender der Bruderschaft.

Al-Schater gilt als Befürworter von Privatisierungen und freier Marktwirtschaft und tritt für einen offenen Bruch mit dem Militärrat ein. Der Vater von zehn Kindern – und zugleich Großvater von 16 Enkeln – betreibt ein erfolgreiches Einrichtungs- und Textilunternehmen. Sein Vermögen wird auf mehrere Millionen US-Dollar geschätzt; er ist ein Hauptfinanzierer und Chefstratege der Muslimbrüder.

  1. Muslimbruderschaft nominiert doch eigenen Kandidaten. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 1. April 2012, abgerufen am 2. April 2012.
  2. Zeinab Abul-Magd: The Brotherhood's businessmen. In: Egypt Independent. 13. Februar 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. April 2012; abgerufen am 15. Februar 2012 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Avi Asher-Schapiro: The GOP Brotherhood of Egypt. In: Salon. 26. Januar 2012, abgerufen am 15. Februar 2012 (englisch).
  4. Beate Seel: Muslimbruder Chairat al-Schater – Der erste Kandidat. In: die tageszeitung. Abgerufen am 2. April 2012.
  5. Karim El-Gawhary: Präsidentschaftswahlen in Ägypten – Muslimbrüder treten an. In: die tageszeitung. Abgerufen am 2. April 2012.