Chloramphenicol
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Chloramphenicol | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C11H12Cl2N2O5 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloser Feststoff | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 323,14 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Dichte |
0,7 g·cm−3 | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
150 °C | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Chloramphenicol ist ein Breitbandantibiotikum, das natürlich in Bakterien der Gattung Streptomyces vorkommt. Es wurde in den 1940er-Jahren entdeckt und war das erste synthetisch produzierte Antibiotikum. Die Wirkung basiert auf der Interaktion mit bakteriellen Ribosomen unter Blockade der Proteinbiosynthese. Medizinisch wird es aufgrund teilweise schwerwiegender Nebenwirkungen (aplastische Anämie) heute nur noch wenig genutzt, Ausnahme sind Anwendungen im Bereich schwerer Infektionskrankheiten sowie in Human- und Tiermedizin topisch bei Infektionen am Auge. In der Molekularbiologie wird eine Resistenz gegen Chloramphenicol häufig als Selektionsmarker genutzt.
- ↑ INN Recommended List 01. World Health Organisation, 9. Mai 1955, abgerufen am 19. Februar 2026 (englisch).
- ↑ Neue Präparate: Leukomycin. In: Münchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. XXIV.
- 1 2 3 4 5 6 Eintrag zu Chloramphenicol in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 2. Januar 2024. (JavaScript erforderlich)
- 1 2 3 Eintrag zu Chloramphenicol. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 30. Mai 2014.