Comitatenses
- Porträt des Valerian auf einem Aureus
- Römischer Follis mit dem Porträt des Diokletian, geprägt in Treveri (Trier) um 300 n. Chr. (Classic Numismatic Group, Inc., CNG)
- Solidus mit Porträt Kaiser Konstantins, geprägt 326
- Rekonstruktions- versuch eines Clibanarius der Equites Persae Clibanarii, einer spätrömischen Eliteeinheit der Vexillationes palatinae (Palastarmee) des Ostreiches, Mitte 5. Jahrhundert n. Chr.
- Spätrömischer Legionär am Ende des 3. Jahrhunderts (Rekonstruktion)
- Reenactor, der einen Soldaten der Secunda Britannica (4. Jahrhundert) darstellt, eine Einheit der legiones comitatenses unter dem Oberbefehl des Magister peditum (Notitia Dignitatum Occ. V).
- Tubabläser (bucinator) und schwerer Infanterist der Vesontes, 3. Jahrhundert n. Chr.
Die Comitatenses (lateinisch „Begleiter“) genannten Einheiten bildeten zusammen mit den Limitanei das römische Heer der Spätantike. Sie wurden im Unterschied zu den fest an der Grenze stationierten Limitanei, dem Grenzheer, als mobile Feldtruppen aus der ständigen Hofarmee des Kaisers an strategisch wichtigen Punkten im Hinterland eingesetzt. Im weiteren Verlauf des 4. Jahrhunderts wurde das Feldheer in Hofarmee und Sprengelkommandos der regionalen Heermeister unterteilt.