Absturz (Computer)

Von einem Absturz im Zusammenhang mit Computern spricht man, wenn ein Programm(-Ablauf) auf unvorhergesehene Weise hart beendet oder auch abgebrochen wird oder (im übertragenen Sinne) nicht mehr in der vorhergesehenen Weise auf Interaktionen des Benutzers reagiert – in diesem Fall treffender (das) Einfrieren (oder englisch Freeze) genannt. Ist das abstürzende Programm Teil des Betriebssystems und führt der Abbruch zum Stillstand des ganzen Computers, spricht man von Computer- oder Systemabsturz. Führt der Absturz dagegen nicht zum Systemstillstand und handelt es sich beim abstürzenden Programm beispielsweise um ein Anwendungsprogramm, bezeichnet man dies auch als Programmabbruch oder -absturz. Ein Absturz ohne Fehlermeldung wird auch als Crash to Desktop bezeichnet.

Ursache für Abstürze können beispielsweise Programmierfehler, Inkompatibilitäten, erschöpfte Systemressourcen oder Hardwarefehler sein. In vielen Fällen wird vom terminierenden Programm eine Fehlermeldung und unter Umständen weitere Diagnoseinformation ausgegeben, wie es zum Beispiel bei einem Bluescreen oder einer Kernel panic der Fall ist.

  1. Crash to Desktop. In: techopedia.com. Abgerufen am 30. Juni 2018 (englisch).
  2. Hans Herbert Schulze: Das Rororo Computer Lexikon. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1984. ISBN 3-499-18105-3, S. 394.
  3. Bluescreen. In: elektronikpraxis.vogel.de. Abgerufen am 30. Juni 2018.
  4. Kernel panic. In: elektronikpraxis.vogel.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 30. Juni 2018; abgerufen am 30. Juni 2018.