Copa Sudamericana

CONMEBOL Sudamericana
Voller NameCopa Total Sudamericana
VerbandCONMEBOL
Erstaustragung2002
Mannschaften39
SpielmodusK.-o.-System
TitelträgerArgentinien CA Lanús (2. Titel)
RekordsiegerArgentinien Boca Juniors
Argentinien CA Independiente
Brasilien Athletico Paranaense
Ecuador Independiente del Valle
Ecuador LDU Quito
Argentinien CA Lanús
(2 Siege)
RekordspielerParaguay Sergio Aquino (51 Spiele)
RekordtorschützeUruguay Hernán López (16 Tore)
Aktuelle Saison2026
Websiteconmebol.com
Qualifikation fürRecopa Sudamericana
Copa Libertadores
UEFA-CONMEBOL Club Challenge

Die Copa Sudamericana, portugiesisch Copa Sul-Americana, ist ein südamerikanischer Fußballwettbewerb für Vereinsmannschaften. Die von der CONMEBOL organisierte Copa Sudamericana ist nach der Copa Libertadores der zweitwichtigste Wettbewerb im südamerikanischen Vereinsfußball, vergleichbar mit der UEFA Europa League im europäischen Fußball. Die Qualifikation ist in den einzelnen südamerikanischen Ländern unterschiedlich geregelt. Häufig sind die Meister der Apertura in den jeweiligen Ländern startberechtigt, wogegen für die Qualifikation zur Copa Libertadores meist eine Ausscheidung zwischen den Meistern von Apertura und Clausura stattfindet. Abgesehen aber vom höheren Stellenwert der Copa Libertadores, die immerhin bereits seit 1960 ausgetragen wird und deren Sieger zur FIFA-Klub-Weltmeisterschaft reisen darf, steht die Copa Sudamericana ihrem älteren Pendant in sportlicher Hinsicht nicht nach. Sie wurde vielmehr eingeführt, um die zweite Jahreshälfte mit einem länderübergreifenden Turnier zu füllen, weil die im Januar beginnende Copa Libertadores spätestens im Juli endete.

Dagegen wurde die Copa Sudamericana zwischen September und Dezember ausgetragen. Somit findet auf kontinentaler Ebene statt, was in den meisten Ländern Lateinamerikas schon gang und gäbe ist: das voneinander losgelöste Sommer- und Winterturnier, Apertura und Clausura (bzw. andersherum) genannt. Wie die Copa Libertadores trägt auch die Copa Sudamericana einen Sponsorennamen. Der Automobilhersteller Nissan unterstützte von 2003 bis 2010 den Wettbewerb, welcher in diesem Zeitraum auch unter der Bezeichnung Copa Nissan Sudamericana firmierte. 2011 und 2012 war es der Reifenhersteller Bridgestone. Mit der Ausspielung 2013 tritt nun das Mineralölunternehmen Total als Sponsor und Namensgeber auf.

Der Gewinner des Wettbewerbs spielt seit 2003 gegen den Sieger der Copa Libertadores um die Recopa Sudamericana sowie seit 2023 gegen den Sieger der UEFA Europa League um die UEFA-CONMEBOL Club Challenge und erhält seit der Saison 2010 einen Startplatz in der Copa Libertadores der Folgesaison. Von 2008 bis 2019 trat der Sieger im folgenden Jahr gegen den Gewinner des japanischen Ligapokals um die Copa Suruga Bank an.

JahrSieger der
Copa Sudamericana
2002 CA San Lorenzo de Almagro
2003 Club Sportivo Cienciano
2004 Boca Juniors
2005 Boca Juniors
2006 CF Pachuca
2007 Arsenal de Sarandí
2008 Internacional Porto Alegre
2009 LDU Quito
2010 CA Independiente
2011 CF Universidad de Chile
2012 FC São Paulo
2013 CA Lanús
2014 River Plate
2015 Independiente Santa Fe
2016 Chapecoense
2017 CA Independiente
2018 Athletico Paranaense
2019 Independiente del Valle
2020 CSD Defensa y Justicia
2021 Athletico Paranaense
2022 Independiente del Valle
2023 LDU Quito
2024 Racing Club de Avellaneda
2025 CA Lanús
  1. Christian Piarowski: Der vergessene Pokal. In: 11 Freunde. 6. Dezember 2009, abgerufen am 8. Dezember 2009.