Copes Gesetz
Das Copesche Gesetz besagt, es bestehe in Gruppen von Lebewesen im Laufe der Evolution die Tendenz zur Zunahme der Körpergröße. Die Annahme begründet sich auf Fossilreihen diverser Gruppen. Ein Beispiel hierfür ist der Größenvergleich zwischen den Stammformen der Pferde (etwa Hyracotherium mit 20 Zentimeter Schulterhöhe) und den heutigen Pferden.
Begründer der Theorie war der US-amerikanische Paläontologe Edward Drinker Cope (1840–1897), der seine Beobachtungen 1889 veröffentlichte. Mittlerweile ist deutlich geworden, dass das Copesche Gesetz keine Allgemeingültigkeit besitzt.
- ↑ Alles wird immer größer – oder doch nicht? Die Widerlegung der Copeschen Regel Scinexx, abgerufen am 20. Oktober 2023