Coulomb-Affäre
Als Coulomb-Affäre bzw. Coulomb affair wurden im Jahre 1884 Vorkommnisse im Zusammenhang mit Emma und Alexis Coulomb einerseits und Helena Petrovna Blavatsky und der Theosophischen Gesellschaft (TG) andererseits, bezeichnet. Dabei kam es zur Veröffentlichung von Briefen, welche Blavatsky als Schwindlerin und Fälscherin belasteten. Der kurz darauf stattfindende Hodgson Report untermauerte diese Behauptungen, und beides ruinierte hauptsächlich den Ruf der TG. Besonders der zweite Teil des Hodgson Report, bezüglich der Blavatsky-Coulomb- und Meisterbriefe, wurde 1986 und 1997 von Vernon Harrison erneut kritisch untersucht.