Crotonsäure

Strukturformel
trans-Crotonsäure
Allgemeines
Name Crotonsäure
Andere Namen
  • (E)-2-Butensäure
  • (E)-But-2-ensäure (IUPAC)
  • (E)-β-Methylacrylsäure
  • trans-Crotonsäure
Summenformel C4H6O2
Kurzbeschreibung

weiße bis gelbliche Kristallnadeln mit scharfem Geruch

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 203-533-9
ECHA-InfoCard 100.003.213
PubChem 637090
ChemSpider 552744
DrugBank DB02074
Wikidata Q414207
Eigenschaften
Molare Masse 86,09 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,02 g·cm−3

Schmelzpunkt

71,6 °C

Siedepunkt

185 °C

pKS-Wert

4,69

Löslichkeit

schwer in Wasser (6,2 g·l−1 bei 20 °C)

Brechungsindex

1,4249 (77 °C)

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung

Gefahr

H- und P-Sätze H: 318
P: 280305+351+338+310
Toxikologische Daten

1000 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Crotonsäure, auch trans-Butensäure genannt, ist eine kurzkettige, einfach ungesättigte trans-Fettsäure, eine Monocarbonsäure in der Gruppe der Alkensäuren. Die Crotonsäure verdankt ihren Namen dem Crotonöl, es wurde fälschlicherweise angenommen, dass Crotonsäure durch Verseifung von Crotonöl entsteht. Crotonsäure bildet nadelförmige Kristalle. Das cis-Isomere der Crotonsäure wird Isocrotonsäure genannt. Die Salze und Ester der Crotonsäure werden als Crotonate bezeichnet.

  1. 1 2 3 4 Eintrag zu Crotonsäure in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 8. Januar 2018. (JavaScript erforderlich)
  2. 1 2 3 The Merck Index. An Encyclopaedia of Chemicals, Drugs and Biologicals. 14. Auflage. 2006, ISBN 978-0-911910-00-1, S. 436.
  3. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-74.
  4. Eintrag zu Butensäure. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 10. März 2014.