Curling-Pazifik-Asienmeisterschaften

Die Curling-Pazifik-Asienmeisterschaften (bis 2010: Curling-Pazifikmeisterschaften) waren ein Curling-Turnier, das von 1991 bis 2021 in der Regel jedes Jahr im November oder Dezember stattfand. Die Organisation der Turniere erfolgte durch die World Curling Federation. Von 2004 bis 2016 erhielten die zwei bestplatzierten Mannschaften des Turniers einen Startplatz für die Weltmeisterschaften, sofern dieses Turnier in Amerika oder Europa ausgetragen wurde; sonst war nur – wie vor 2004 – der Sieger qualifiziert. 2017 qualifizierten sich bei den Männern und Frauen jeweils die drei bestplatzierten Mannschaften für die Weltmeisterschaft 2018. Seit der 2018 qualifizierten sich die beiden Finalteilnehmer jeweils direkt für die Weltmeisterschaft, während die Teilnehmer des Spiels um Platz drei Startplätze für das Weltmeisterschafts-Qualifikationsturnier erhielten.

An den Pazifik-Asienmeisterschaften nahmen Mannschaften aus Australien, China, Hongkong (erstmals 2015), Japan, Kasachstan (erstmals 2012), Katar (erstmals 2016), Neuseeland, Nigeria (erstmals 2019), Saudi-Arabien (erstmals 2021), Südkorea und Taiwan teil. Einzelne Turniere sind in Kanada ausgetragen worden, doch Kanada selbst hat nie teilgenommen.

Die Meisterschaften wurden 2022 durch die Pan-Kontinentalmeisterschaft ersetzt, an der auch Mannschaften aus Amerika teilnehmen.

  1. FAQ: Pan Continental Curling Championships. In: World Curling Federation. 23. Oktober 2023, abgerufen am 22. September 2024 (englisch).