Cushing-Syndrom

Klassifikation nach ICD-10
E24 Cushing-Syndrom
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
5A70 Cushing-Syndrom
5A70.0 Hypophysäres Cushing-Syndrom
5A70.1 Ektopisches ACTH-Syndrom
5A70.2 Pseudo-Cushing-Syndrom
5A70.3 Nelsontumor
5A70.Y Sonstiges näher bezeichnetes Cushing-Syndrom
5A70.Z Cushing-Syndrom, nicht näher bezeichnet
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Das Cushing-Syndrom [ˈkʊʃɪŋ-zʏnˈdʁoːm] ist eine übermäßige Konzentration von Glucocorticoiden (Cortisol) im Blut, unter anderem mit erhöhtem Blutzuckerspiegel und bei chronischer Form typischen Körperformänderungen. Das Syndrom bzw. die Cushingsche Krankheit wurde um 1943 nach dem US-amerikanischen Neurochirurgen Harvey Williams Cushing benannt, der es 1910 erstmals beschrieben hat. Neben dem im Folgenden zunächst beschriebenen Cushing-Syndrom I wurden noch weitere Syndrome von Cushing beschrieben, die gelegentlich als Cushing-Syndrom II und III bezeichnet werden.

  1. Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 59.
  2. H. Cushing: The Pituitary Body and Its Disorders: Clinical States Produced by Disorders of the Hypophysis Cerebri. An Amplification of the Harvey Lecture for December, 1910. J. B. Lippincott, Philadelphia / London 1912.
  3. Die Benennung nach Cushing wurde 1942/43 von dem US-amerikanischen Endokrinologen Fuller Albright vorgeschlagen. Siehe: F. Albright: Cushing’s syndrome. In: Harvey Lectures. Series 38, 1943, S. 123–186.