Cyanidiales
| Cyanidiales | ||||||||||||
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Cyanidium sp. | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Unterabteilung | ||||||||||||
| Cyanidiophytina | ||||||||||||
| H.S.Yoon, K.M.Müller, R.G.Sheath, F.D.Ott & D.Bhattacharya (2006) | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Klasse | ||||||||||||
| Cyanidiophyceae | ||||||||||||
| Merola, Castaldo, De Luca, Gambardella, Musacchio & Taddei (1981) | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Ordnung | ||||||||||||
| Cyanidiales | ||||||||||||
| T.Christensen (1962) |
Die Cyanidiales sind eine Ordnung einzelliger Rotalgen in der Klasse Cyanidiophyceae. Sie leben in vulkanischen Gebieten in sehr sauren und mäßig heißen Quellen (pH 0,2 bis 4, Temperatur bis 56 °C). Mit Stand Juli 2018 waren sieben Arten bekannt.
Nach molekulargenetischen Daten sind die Cyanidiales vermutlich die ursprünglichsten eukaryotischen Algen, die sich vor knapp 1,4 Milliarden Jahren von den übrigen Rotalgen getrennt haben. Zu dieser Zeit gab es neben Rotalgen nur Cyanobakterien als Photosynthese treibende Lebewesen. Diese können bei pH < 5 nicht gedeihen. Auch heute sind die Cyanidiales in ihrem Lebensraum die einzigen phototrophen Mikroorganismen.
Jede Zelle enthält nur einen Zellkern, einen Chloroplasten und ein Mitochondrium.
- ↑ AlgaeBase Taxonomy Browser: Cyanidiales, abgerufen am 23. Juli 2018.