Dänisch-Hanseatischer Krieg (1509–1512)

Dänisch-Hanseatischer Krieg
Teil von: Dänisch-Hanseatische Kriege

Kriegsszene aus dem Dänisch-Schwedischen Krieg
(schwedische Darstellung von 1888)
Datum 1509 bis 1512
Ort Dänemark (Bornholm, Nakskov), Schweden (Kalmar, Borgholm), deutsche Ostseeküste (Travemünde, Warnemünde)
Casus Belli Dänisch-Schwedischer Krieg (1501–1512)
Ausgang Niederlage der Hanse
Friedensschluss Frieden von Malmö
Folgen Die Hanse muss die Unterstützung für Schweden einstellen, Holland erhält die gleichen Sonderrechte im Ostseehandel wie die Hanse
Konfliktparteien

Kalmarer Union

Hanse

Schweden

Befehlshaber

König Johann I.
Kronprinz Christian
Jens H. Ulfstand
Henrik Krummedike
Søren Norby
Otte Rud († 1510)

Svante Sture († 1512)
Hemming Gadh
Hermann Messmann
Berend Bomhover
Hermann Falcke
Fritz Grawert

Truppenstärke

36 Kriegsschiffe mit

  • 1.200 Lübeckern
  • 3.500 weiteren Hanseaten

9 Kriegsschiffe

Der Dänisch-Hanseatische Krieg von 1509 bis 1512, auch als Dänisch-Lübischer Krieg bezeichnet, war ein militär- und wirtschaftspolitischer Konflikt zwischen der von Dänemark dominierten Kalmarer Union und den von Lübeck dominierten wendischen Hansestädten. Der vor allem als Seekrieg geführte Konflikt kam zustande wegen Lübecks Einmischung in den Dänisch-Schwedischen Krieg (1501–1512) und endete mit dem Frieden von Malmö.