Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft

Die Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW, bis Ende 2016 Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft) ist ein wissenschaftlicher Fachverband von Politologen, die in Forschung und Lehre tätig sind. Die Vereinigung mit Sitz in Berlin hat das Ziel, die Weiterentwicklung der Politikwissenschaft zu fördern. Die DVPW wurde 1951 gegründet und hat die Rechtsform eines nicht rechtsfähigen Vereins. Im Mai 2020 hatte der Verband über 1850 Mitglieder.

1983 kam es zur Spaltung der Organisation, welche die Gründung der stärker forschungsorientierten, wesentlich kleineren Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) nach sich zog. Von 2003 bis 2012 vergab die DVPW alle drei Jahre den nach Theodor Eschenburg benannten Theodor-Eschenburg-Preis.

  1. Satzung. Abgerufen am 4. Januar 2014. (Memento vom 4. Januar 2014 im Internet Archive)
  2. Ziele. Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 18. Februar 2015; abgerufen am 23. Dezember 2014.
  3. Wilhelm Bleek: Geschichte der Politikwissenschaft in Deutschland. C. H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47173-0, S. 363.
  4. Tobias Bartels: Eine Disziplin – zwei Fachgesellschaften!? Ursachen und Hintergründe des Verhältnisses von DVPW und DGfP. In: Wilhelm Knelangen, Tine Stein (Hrsg.): Kontinuität und Kontroverse. Die Geschichte der Politikwissenschaft an der Universität Kiel. Klartext Verlag, Essen 2013, ISBN 978-3-8375-0763-8, S. 481–519.