Damaskuserlebnis

Als Damaskuserlebnis wird umgangssprachlich die Bekehrung des Pharisäers und Christenverfolgers Paulus von Tarsus zum Christentum bezeichnet. Dabei soll dem Paulus der von den Toten auferstandene Jesus Christus auf dem Weg nach Damaskus erschienen sein. Paulus sei darauf nach eigener Aussage vom Verfolger der Urchristen zum Apostel der Heidenvölker berufen worden. Weil Paulus selbst keine erlebnishaften Details davon berichtete, spricht die christliche Theologie heute vom Damaskusgeschehen oder von der Berufung zum Völkerapostel.

Im übertragenen Sinn bezeichnet „Damaskuserlebnis“ ein Ereignis, das einer Person eine einschneidende Selbsterkenntnis vermittelt, ihre Einstellung und ihr Verhalten für sie zum Positiven verändert.