Dammbruch von Brumadinho
Der Dammbruch von Brumadinho war ein Schlammlawinen-Unglück in der brasilianischen Kleinstadt Brumadinho nahe Belo Horizonte im Bundesstaat Minas Gerais am 25. Januar 2019. Die Schlammlawine mit 11,7 Millionen Kubikmetern aus dem geborstenen Absetzbecken einer Eisenerzmine zerstörte Gebäude und Einrichtungen auf dem Minengelände sowie Häuser in Siedlungen nahe der Stadt und tötete mindestens 270 Menschen (Stand September 2021). Das Ökosystem des Flusses Paraopeba, in den die Schlammlawine floss, galt als zerstört. Im Juli 2019 verurteilte ein Gericht den Minenbetreiber Vale, für alle Schäden der Katastrophe aufzukommen.
- ↑
- ↑ Umweltschützer: Kein Leben in Fluss nach Dammbruch von Brumadinho. In: Aargauer Zeitung. 1. März 2019, eingesehen am 3. März 2019.