Dannemora–Hargs Järnväg
| Örbyhus–Harg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ein Erzzug aus Dannemora erreicht Hargshamn | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckenlänge: | 39 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 891 mm, ab 1970: 1435 mm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Maximale Neigung: | 12,5 ‰ | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Minimaler Radius: | 238 m | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Dannemora–Hargs Järnväg (DHJ) ist eine Eisenbahnstrecke in der schwedischen Provinz Uppsala län (historische Landschaft Uppland). Die bestehende Strecke wurde aus zwei Teilstücken zusammengefügt: einer seit 1874 bestehenden normalspurigen Zweigstrecke von Örbyhus an der Bahnstrecke Uppsala–Gävle zum Bergwerk Dannemora und der ursprünglich als Dannemora–Hargs Järnväg bezeichneten Schmalspurbahn von Dannemora nach Hargshamn.
Die Schmalspurbahn hatte eine Spurweite von drei schwedischen Fuß (891 mm). Es gab Zweigstrecken von Knaby nach Ramhäll, von Norrmon nach Lövstabruk und von Risinge nach Norrvällen. Ursprünglicher Zweck war es, die Eisenerzbergwerke in Dannemora und Norrvällen mit den Eisenhütten unter anderem in Österbybruk, Gimo sowie später Lövstabruk mit dem Hafen Hargshamn zu verbinden. Von 1926 bis 1951 war die DHJ ein Teil des umgangssprachlich als Roslagsbanan bezeichneten Schmalspurnetzes der Stockholm–Roslagens Järnvägar (SRJ). In Gimo bestand ab 1921 über die Strecke nach Faringe Anschluss an das übrige Netz der SRJ. Auf der Strecke findet seit 1960 nur noch Güterverkehr statt. Wichtigste Kunden sind eine Papierfabrik in Hallstavik und seit seiner Wiedereröffnung 2012 bis März 2015 das Bergwerk Dannemora.
1961 wurden die beiden Teilstrecken bei Dannemora miteinander verbunden und zwischen Dannemora und Gimo ein Dreischienengleis verlegt. 1970 wurde die übrige Strecke bis Hargshamn auf Normalspur umgebaut. Um nach der geplanten Stilllegung der Schmalspurstrecke Rimbo–Hallstavik den Gleisanschluss der Papierfabrik in Hallstavik sicherzustellen, wurde 1977 eine normalspurige Neubaustrecke von Hargshamn bis Hallstavik eröffnet und damit der Ausbauzustand (siehe Streckenplan) erreicht. Die Strecke endet auf freiem Feld einige hundert Meter südlich von Hallstavik.
- ↑ Kraperås lp. banvakt.se, abgerufen am 26. Oktober 2021 (schwedisch).
- ↑ Dannemora–Knaby–Norrmon–Gimo–Risinge–Hargshamn–Hallstavik. Bandel 309. In: banvakt.se. Abgerufen am 26. Oktober 2021 (schwedisch).
- ↑ Knaby–Ramhäll. Bandel 309:1. In: banvakt.se. Abgerufen am 26. Oktober 2021 (schwedisch).
- ↑ Norrmon–Lövstabruk. Bandel 311. In: banvakt.se. Abgerufen am 26. Oktober 2021 (schwedisch).
- ↑ Risinge–Norrvällen. Bandel 309:2. In: banvakt.se. Abgerufen am 26. Oktober 2021 (schwedisch).
- 1 2 Örbyhus-Hargshamn-Hallstavik. järnväg.net, abgerufen am 13. Februar 2016 (schwedisch).
- ↑ Dannemora Mineral AB and its subsidiaries, Danemora Magnetit AB, Dannemora Iron Ore AB, and Dannemora Förvaltning AB, was declared bankrupt in March 18, 2015 by Uppsala District Court. dannemoramineral.se, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 13. Februar 2016; abgerufen am 7. April 2018 (englisch).