Staatstheater Meiningen
| Staatstheater Meiningen | |
| Lage | |
| Adresse: | Bernhardstraße 5 |
| Stadt: | Meiningen |
| Koordinaten: | 50° 34′ 24″ N, 10° 24′ 58″ O |
| Architektur und Geschichte | |
| Bauzeit: | 1908–1909 |
| Eröffnet: | 17. Dezember 1909 |
| Zuschauer: | 726 Plätze |
| Architekt: | Karl Behlert |
| Internetpräsenz: | |
| Website: | Staatstheater Meiningen |
| Beschreibung gilt dem Großen Haus | |
Das Staatstheater Meiningen ist ein Vier-Sparten-Theater in der südthüringischen Kreisstadt Meiningen. Das Theater trug bis April 2017 den Namen „Das Meininger Theater – Südthüringisches Staatstheater“ und danach bis 2021 den Namen „Meininger Staatstheater“. Seit Beginn der Spielzeit 2021/2022 lautet die offizielle Bezeichnung „Staatstheater Meiningen“. Umgangssprachlich nennt man das Theater oft "Meininger Theater", "Theater Meiningen" oder in Meiningen selbst schlicht "(unser) Theater". Das heutige Gebäude wurde 1909 im Stil des Neoklassizismus eröffnet.
Das Ensemble des Theaters bietet Musiktheater, Schauspiel, Konzert und Puppentheater. Dem Theater angeschlossen ist des Weiteren die Meininger Hofkapelle. Die traditionsreiche Bühne wird unter dem Dach der Kulturstiftung Meiningen-Eisenach vom Land Thüringen, der Stadt Meiningen und dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen gemeinsam getragen.
Das Haus ist die Wiege des bis heute praktizierten modernen Regietheaters. Ende des 19. Jahrhunderts hatte es als Meininger Hoftheater des Herzogtums Sachsen-Meiningen diese tiefgreifende Theaterreform mit zahlreichen Gastspielen in ganz Europa bekannt gemacht. Diese Tradition und weitere Blütezeiten ließen das Meininger Theater zu einer nicht nur in Thüringen bedeutenden Bühne werden und sichern ihm bis heute eine Sonderstellung in der Theaterwelt. Dies prägt weiterhin das Selbstverständnis der Stadt Meiningen als Theaterstadt.
- ↑ Zur Kulturstiftung gehört auch das Theatermuseum Meiningen.
- ↑ Thüringer Staatskanzlei - Theater und Orchester
- ↑ Planet Wissen Theaterstadt Meiningen, Absatz: Mit Teamgeist zum Erfolg.
- ↑ Alfred Erck: Die Geschichte des Meininger Theaters, Meiningen 2006.