Datenklo

Als Datenklo wurde ursprünglich ein Selbstbau-Akustikkoppler des Chaos Computer Clubs bezeichnet, dessen Bauanleitung 1985 in der Hackerbibel veröffentlicht wurde und bis Mitte 1988 eine Verbreitung von mehr als 25.000 Exemplaren erreichte. Ende der 1990er-Jahre etablierte sich der Begriff für die mobilen Toilettenhäuschen, die auf verschiedenen Hackercamps für Netzwerk-Infrastruktur genutzt wurden und in denen Router, Switche und WLAN-Accesspoints witterungsgeschützt untergebracht wurden.

  1. Schwarz-Schilling: Toll, woll. In: Der Spiegel. Nr. 38, 1985 (online).
  2. Gail Schares: Cover Story: A German Hacker’s Club that promotes creative chaos. (pdf; 1,1 MB) Businessweek, 1. August 1988, abgerufen am 20. November 2009.