Debye-Hückel-Theorie

Die Debye-Hückel-Theorie (nach Peter Debye und Erich Hückel) beschreibt in der Elektrochemie die elektrostatischen Wechselwirkungen von Ionen in Elektrolytlösungen.

Diese Coulombschen Anziehungs- und Abstoßungskräfte führen zu einer Abweichung der Aktivität (wirksame Konzentration, früher „aktive Masse“) der Ionensorte von ihrer molaren Konzentration gemäß

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Die Debye-Hückel-Theorie liefert Gleichungen, mit denen der individuelle dimensionslose Aktivitätskoeffizient (teilweise auch als geschrieben) in Abhängigkeit von Konzentration, Temperatur und Dielektrizitätskonstante des Lösungsmittels berechnet werden kann.

  1. Peter Debye, Erich Hückel: Zur Theorie der Elektrolyte. In: Peter Debye, Max Born (Hrsg.): Physikalische Zeitschrift. Band 24, Nr. 9. S. Hirzel Verlag, Leipzig 1. Mai 1923, S. 185–206 (online bei der Electrochemical Science and Technology Information Resource (ESTIR), The Electrochemical Society, Inc. (ECS) [PDF; 12,5 MB] Kommentierte englische Übersetzung The theory of electrolytes von Michael J. Braus online auf Seiten der University of Wisconsin. Laut Braus kam der Gebrauch des griechischen Buchstabens κ (kappa, auch ϰ geschrieben) durch einen Setzfehler zustande, da im Original ein x verwendet wurde.).
  2. P. Debye und E. Hückel: Physik Z., 24, 185 (1923).