Der Tod in Rom

Der Tod in Rom ist der Titel eines 1954 publizierten Romans und das dritte Werk der sogenannten Trilogie des Scheiterns von Wolfgang Koeppen. In episodenhaften Sequenzen wird vom dreitägigen Treffen zweier Familien mit nationalsozialistischer Vergangenheit und ihren opponierenden Söhnen in Rom Anfang der 1950er Jahre erzählt. Wie Tauben im Gras gilt der Roman nicht nur wegen der Thematik, sondern auch wegen des an Mustern der Montagetechnik und des inneren Monologs moderner Romane orientierten Aufbaus als bedeutendes Werk der Nachkriegsliteratur.