Deutsch-Israelische Studiengruppen

Die Deutsch-Israelischen Studiengruppen (DIS) waren parteiunabhängige Hochschulvereinigungen in Westdeutschland und West-Berlin, die sich ab 1957 gründeten. Mitte der 1960er Jahre bestanden zeitgleich bis zu 19 Deutsch-Israelische Studiengruppen mit insgesamt etwa 600–800 Mitgliedern. Die Studiengruppen setzten sich für die NS-Aufarbeitung, gegen den Antisemitismus und für engere Kontakte mit Israel ein.

  1. Jonas Hahn: Die Deutsch-Israelischen Studiengruppen und die frühen studentischen Kontakte mit Israel 1948–1972, Göttingen 2025, S. 11.