Deutsche Zentrumspartei

Deutsche Zentrumspartei
Bundes­vorstand Christian Otte
Stell­vertretende Vorsitzende Andreas Erkes
Dirk Horhäuser
Bundes­schatz­meister Hans-Joachim Woitzik
Gründung 13. Dezember 1870
Wiedergründung nach Selbstauflösung: 1945
Gründungs­ort Berlin
Haupt­sitz Am Alten Bach 18
41470 Neuss
Jugend­organisation Windthorstbund (ehemals); Jugend im Zentrum
Zeitung Germania (ehemals)
Kölnische Volkszeitung (ehemals)
Rhein-Mainische Volkszeitung (ehemals)
Aus­richtung Politischer Katholizismus
Christdemokratie
Konservatismus
Farbe(n) Blau
Bundestagssitze
0/630
Mitglieder­zahl 189 (Stand 31.12.2023)
Mindest­alter 16 Jahre
Europaabgeordnete
0/96
Website zentrumspartei.de

Die Deutsche Zentrumspartei (Kurzbezeichnung DZP, früher Z und Zentrum) ist eine deutsche politische Partei. Ihre größte Bedeutung hatte sie zwischen 1871 und 1933, zur Zeit des Kaiserreichs und der Weimarer Republik. Sie war die Partei der Katholiken und des politischen Katholizismus im stark protestantisch dominierten Deutschen Reich. Zwischen 1917 und 1932 stellte die Zentrumspartei fünf Reichskanzler.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Partei wieder gegründet. Auf Grund der Konkurrenz durch die CDU als überkonfessionelle Sammlungspartei konnte sie an frühere Wahlergebnisse nicht mehr anknüpfen. Bis 1957 war sie noch mit wenigen Abgeordneten im Deutschen Bundestag vertreten, bis 1958/59 in den Landtagen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Sie ist seitdem als Kleinpartei aktiv, vor allem in der Kommunalpolitik. Durch Übertritte war sie von Januar bis August 2022 wieder im Bundestag, von Juni 2022 bis September 2023 auch im Europäischen Parlament vertreten.

  1. https://dserver.bundestag.de/btd/21/012/2101205.pdf
  2. Satzung der Zentrumspartei, Stand: 25. November 2023, Abschnitt B. Mitgliedschaft, § 5 (PDF; 556 kB).