Deutscher Fluglärmdienst

Der Deutsche Fluglärmdienst e.V. (DFLD) ist ein 2002 gegründeter, eingetragener gemeinnütziger Verein in Deutschland, der sich für die quantitative Erfassung aller Emissionen des Luftverkehrs und deren transparenter Darstellung mit einer Langzeit-Archivierung engagiert. Unter Transparenz versteht der DFLD die graphische und numerische Darstellung der Emissionswerte der einzelnen Flugbewegungen im Gegensatz zu Langzeit-Durchschnittswerten, wie sie bei dem Dauerschallpegel erhoben werden. Das Fluglärmgesetz schreibt zum Beispiel eine Mittelung über die sechs verkehrsreichsten Monate vor.

Der DFLD betreibt mehr als 650 Fluglärm-Messstationen, davon 177 im Auftrag von Städten und Gemeinden wie zum Beispiel in Frankfurt am Main, Freising, Kranzberg, Hanau, Mainz, Trebur, Wiesbaden und dem Landkreis Mainz-Bingen. In 31 Regionen werden auch Flugspuren erfasst, archiviert und mit den Fluglärmdaten verknüpft.

Das Land Rheinland-Pfalz arbeitet auch beim Straßenverkehrslärm mit dem DFLD zusammen.

  1. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Juli 2013: „Deutscher Fluglärmdienst“ – Unermüdliche Sammler von Schallereignissen
  2. Auflistungen der Stationen
  3. Kommunale Betreiber
  4. Münchner Merkur 13. Juli 2011: Freising misst jetzt den Fluglärm selbst
  5. Frankfurter Rundschau vom 18. Januar 2011: Umland-Kommunen für breite Beteiligung
  6. Regionen mit Flugspuren
  7. Land Rheinland-Pfalz: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, Pressemitteilung vom 6. Dezember 2013: Erstes Tempolimit zum Lärmschutz in Rheinland-Pfalz