Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
| Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) | |
|---|---|
| Neues Logo des DFKI seit 2023 | |
| Kategorie: | Forschungseinrichtung |
| Träger: | rechtlich selbständig |
| Bestehen: | seit 4. Juli 1988 |
| Rechtsform des Trägers: | GmbH (gemeinnützig) |
| Sitz des Trägers: | Kaiserslautern |
| Standort der Einrichtung: | Berlin, Bremen, Darmstadt, Kaiserslautern, Lübeck, Oldenburg, Osnabrück, Saarbrücken |
| Außenstelle: | Trier |
| Art der Forschung: | Künstliche Intelligenz |
| Fächer: | Informatik |
| Leitung: | Antonio Krüger, Helmut Ditzer |
| Mitarbeiter: | ca. 1600, davon ca. 630 studentische Mitarbeiter |
| Homepage: | www.dfki.de |
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) ist auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien auf der Basis von Methoden der Künstlichen Intelligenz die führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung Deutschlands. Es unterhält Standorte in Bremen, Darmstadt, Kaiserslautern, Oldenburg, Osnabrück und Saarbrücken, Labore in Berlin und Lübeck sowie eine Außenstelle in Trier.
In 29 Forschungsbereichen, zehn Kompetenzzentren und acht Living Labs werden ausgehend von anwendungsorientierter Grundlagenforschung Produktfunktionen, Prototypen und patentfähige Lösungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie entwickelt. Die Finanzierung erfolgt über Zuwendungen öffentlicher Fördermittelgeber wie beispielsweise der Europäischen Union, des Bundesministeriums für Bildung, Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), der Bundesländer und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie durch Entwicklungsaufträge aus der Industrie. Der Fortschritt öffentlich geförderter Projekte wird zweimal jährlich durch ein internationales Expertengremium (Wissenschaftlicher Beirat) überprüft.
Neben dem Bundesministerium für Bildung, Forschung, Technologie und Raumfahrt und den Bundesländern Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Saarland sind im DFKI-Aufsichtsrat zahlreiche namhafte deutsche und internationale Hochtechnologie-Unternehmen aus einem breiten Branchenspektrum vertreten. Das erfolgreiche DFKI-Modell einer gemeinnützigen Public-Private Partnership (PPP) gilt national und international als zukunftsweisende Struktur im Bereich der Spitzenforschung.
Das DFKI engagiert sich in zahlreichen Gremien für den Wissenschafts- und Technologiestandort Deutschland und genießt weit über Deutschland hinaus hohes Ansehen in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Derzeit arbeiten etwa 930 hochqualifizierte Angestellte aus Wissenschaft und Verwaltung und rund 630 studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 70 Nationen an über 560 Forschungsprojekten. Das DFKI dient jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als Karrieresprungbrett in Führungspositionen in der Industrie oder in die Selbstständigkeit durch Ausgründung von Unternehmen. Mehr als 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden im Laufe der Jahre als Professorinnen und Professoren auf Lehrstühle an Universitäten und Hochschulen im In- und Ausland berufen.