Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information

Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information
– DIMDI –
Staatliche Ebene Bund
Rechtsform nicht rechtsfähige Bundesanstalt
Aufsichtsbehörde Bundesministerium für Gesundheit
Gründung 1. September 1969
Auflösung 26. Mai 2020
Hauptsitz Köln
Behördenleitung Dietrich Kaiser
Bedienstete 150 (2019)
Haushaltsvolumen 14,84 Mio. EUR (2019)
Netzauftritt www.dimdi.de

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) war eine nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit. Es wurde 1969 mit Sitz in Köln gegründet. Zu seinen Aufgaben gehörte es, der fachlich interessierten Öffentlichkeit aktuelle Informationen aus dem gesamten Gebiet der Human- und Zahnmedizin, einfach und schnell zugänglich zu machen. Darüber hinaus beteiligte sich das DIMDI auch maßgeblich an der Entwicklung des weltweit anerkannten Klassifikationssystems für medizinische Diagnosen, der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD). Das DIMDI war außerdem Herausgeber deutscher Versionen medizinischer Klassifikationen und führte nationale Register u. a. zu klinischen Studien und legalen Arzneimittel-Versandhändlern. Es ging 2020 im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte auf.

  1. 1 2 Die Organisationsstruktur des DIMDI. In: dimdi.de. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte – BfArM, 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2019; abgerufen am 24. Juni 2024.
  2. 2019 – Ausgaben – Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information. In: Bundeshaushalt Einzelplan. Bundesministerium der Finanzen, abgerufen am 29. September 2019.
  3. Geschichte des DIMDI. DIMDI, 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2019; abgerufen am 24. Juni 2024.
  4. ICD-11. 11. Revision der ICD der WHO. In: bfarm.de. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte – BfArM, abgerufen am 24. Juni 2024.