Deutschkunde
Die Deutschkunde war das Ziel einer schulischen Reformbewegung in Deutschland, die sich ab 1912 im Deutschen Germanistenverband bzw. in der Gesellschaft für deutsche Bildung organisierte und teilweise in die nationalsozialistische Erziehung überging. Den Begriff prägte 1912 der Germanist und spätere Leipziger Oberstudiendirektor Walther Hofstaetter (1883–1968).