Dextrane
| Strukturformel | |||||||
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| Strukturausschnitt: gezeigt sind α-1,4- und α-1,6-Verknüpfungen zu Nachbarmolekülen | |||||||
| Allgemeines | |||||||
| Name | Dextran | ||||||
| CAS-Nummer | 9004-54-0 | ||||||
| Monomer | Glucose | ||||||
| Summenformel der Wiederholeinheit | C6H10O5 | ||||||
| Molare Masse der Wiederholeinheit | 162,14 g·mol−1 | ||||||
| Art des Polymers | |||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer bis cremefarbener geruchloser Feststoff | ||||||
| Eigenschaften | |||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||
| Löslichkeit |
in Wasser löslich | ||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||
Dextrane sind hochmolekulare, verzweigte, neutrale Biopolysaccharide, die Hefen und Bakterien als Reservestoffe dienen. Da die Polymere nur aus Glucose-Einheiten bestehen, zählen sie zu den Homoglycanen. Natürliche Dextrane besitzen Molekülmassen zwischen 10.000 und 50.000.000 Da. Sie werden von Bakterien der Gattung Leuconostoc (L. mesenteroides und L. dextranicum) mittels Enzymen außerhalb der Zellen (extrazellulär) aus Saccharose hergestellt.
Ein Pionier der Erforschung von Dextranen und der Urheber von deren Verwendung als Blutersatzmittel (in der Zeit des Zweiten Weltkriegs) war Maurice Stacey.