Diaphanoskopie
Als Diaphanoskopie (griechisch diaphanes: durchscheinend und skopein: betrachten) bezeichnet man das Durchleuchten von Körperteilen mittels sichtbaren Lichts zu diagnostischen Zwecken. Durch die Entwicklung aussagekräftigerer technischer Methoden hat die Diaphanoskopie teilweise an Bedeutung verloren. Gleichzeitig wurden neue Methoden für die Diagnose von Erkrankungen in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und der Rheumatologie entwickelt. Im experimentell-klinischen Bereich werden auch optisch-tomographische Ansätze erprobt.
Beispiele für eine positive Diaphanoskopie:
- Hydrozele
- Spermatozele
- Pneumothorax bei Neugeborenen
Beispiele für eine negative Diaphanoskopie:
- Hodentumor
- Inkarzerierte Skrotalhernie
Beispiel als bildgebender Teil einer operativen Methode:
- 1 2 Bernd Hamm: Sonographische Diagnostik des Skrotalinhalts: Lehrbuch und Atlas. Springer, 1991. ISBN 978-3-642-74653-6. S. 82 ff.
- ↑ Rolf F. Maier, Michael Obladen: Neugeborenenintensivmedizin: Evidenz und Erfahrung. Springer, 2011. ISBN 978-3-642-01068-2. S. 149 ff.
- ↑ Hans Adolf Kühn, Joachim Schirmeister (Hrsg.): Innere Medizin: Ein Lehrbuch für Studierende und Ärzte. Springer, 1989. ISBN 978-3-642-73789-3. S. 1073
- ↑ Rolf Beetz, Joachim Wilhelm Thüroff, Raimund Stein: Kinderurologie in Klinik und Praxis. Thieme, 2011. ISBN 978-3-13-674803-9. S. 626