Die Brücke von San Luis Rey (Roman)
Die Brücke von San Luis Rey (OT.: The Bridge of San Luis Rey) ist der Titel des 1927 publizierten zweiten Romans von Thornton Wilder. Der Roman erzählt die Lebensläufe von fünf Personen, die beim Einsturz einer Hängebrücke in den Anden auf dem Weg zwischen Lima und Cusco 1714 den Tod finden, und sucht nach einer Antwort auf die Frage, ob der Einsturz der Brücke und der Tod der Menschen im Zusammenhang mit ihrem Vorleben stehen, ob also Zufall oder Schicksal ihren Untergang verursacht hat.
Der mehrfach ausgezeichnete und verfilmte Roman (s. u.: Rezeption und Adaptionen) gilt als „humanistisches Glaubensbekenntnis“ Wilders. Die erste deutsche Übersetzung von Herberth E. Herlitschka erschien 1929.
- ↑ im Verlag Albert & Charles Boni, New York
- ↑ Lueken, siehe Weblinks, meint, dass der Roman „eher eine Novelle ist“, was durch seine kurze Länge und den Bezug auf ein Schlüsselereignis gerechtfertigt wäre.
- ↑ Kindlers Literaturlexikon im dtv. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1974, Bd. 5, S. 1630.
- ↑ Thornton Wilder: Die Brücke von San Luis Rey. Aus dem Amerikanischen von Herbert E. Herlitschka. Mit einem Nachwort von Helmut Viebrock. 52. Auflage. S. Fischer, Frankfurt a. M. 2001, ISBN 3-596-20001-6, S. 171.
- ↑ im Verlag:E.P. Tal & Co., Leipzig