Die Räuber vom Liang-Schan-Moor
Die Geschichte vom Ufer des Wassers (chinesisch 水滸傳 / 水浒传, Pinyin Shuǐhǔ Zhuàn – „Wasserufer-Überlieferung“), in deutscher Sprache seit der ersten Übersetzung von Franz Kuhn auch unter dem Titel Die Räuber vom Liang-Schan-Moor bekannt, ist ein chinesisches Volksbuch aus dem 14. Jahrhundert. In Form eines spannenden Abenteuerromans erzählt der Roman die Geschichten einer Gruppe legendärer Geächteter.
Die Verfasserschaft wird Shi Nai’an (施耐庵, Shī Nài’ān) und Luo Guanzhong (羅貫中 / 罗贯中, Luó Guànzhōng) zugeschrieben.
Neben dem Traum der roten Kammer, der Reise nach Westen und der Geschichte der Drei Reiche zählt dieses Buch zu den vier klassischen Romanen der chinesischen Literatur. „Die Räuber vom Liang-Schan-Moor“ ist der erste in chinesischer Umgangssprache, Baihua, geschriebene chinesische Roman.
- ↑ Diese Drucke wurden seit der Ming- und frühen Qing- und bis in die heutige Zeit vielfach reproduziert; so beispielsweise in einem Druck um 1610–1640, heute im Metropolitan Museum of Art, New York (Nr. 712497, abgerufen am 5. Januar 2025). Gregory (2023) gibt im Impressum von Bandits in Print. „The Water Margin“ and the transformations of the Chinese novel die Edition von Yu Xiangdou, 1594, als Quelle.