Die Sage von Anatahan
| Film | |
| Titel | Die Sage von Anatahan |
|---|---|
| Originaltitel | Anatahan (アナタハン) |
| Produktionsland | Japan |
| Originalsprache | Englisch, Japanisch |
| Erscheinungsjahr | 1953 |
| Länge | 92 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Josef von Sternberg |
| Drehbuch |
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| Produktion | Kazuo Takimura |
| Musik | Akira Ifukube |
| Kamera | Josef von Sternberg |
| Schnitt | Mitsuzō Miyata |
| Besetzung | |
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Die Sage von Anatahan (Originaltitel The Saga of Anatahan / japanisch アナタハン Anatahan) aus dem Jahr 1953 war die letzte Regiearbeit des österreich-US-amerikanischen Regisseurs Josef von Sternberg, der zugleich für das Drehbuch und die Kamera verantwortlich war und auch die Erzählerstimme lieh. Er drehte den unabhängig produzierten Schwarzweißfilm in Japan. Von Sternberg übte eine ungewöhnlich scharfe Kontrolle über die Entstehung des Films aus, der außerhalb des Studiosystems entstand. Während der Film in Japan mäßigen Erfolg hatte, blieb er in den USA zunächst ohne Resonanz.
Der Film erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte von einer Gruppe Männern und einer einzigen Frau, die sieben Jahre lang als Holdouts auf der Pazifikinsel Anatahan lebten. Als Vorlage diente ein Roman von Michiro Maruyama, einem der Holdouts, der als „Anatahan – Insel der Unseligen“ auch in Deutschland erschien.
Zwar kam Sternbergs Film Düsenjäger noch 1957 in die Kinos, diesen hatte er aber bereits vor Anatahan abgedreht. Das Eingreifen des Produzenten Howard Hughes, der mehrere Schnittfassungen verwarf, verhinderte über Jahre die Veröffentlichung von Düsenjäger.
- ↑ AllMovie zeigt ein Filmplakat ( vom 19. Oktober 2021 im Internet Archive) bei AllMovie (englisch)
- ↑ Charlotte: Japanische Literatur: „Anatahan – Insel der Unseligen“ von Michiro Maruyama. In: Japanische Literatur. 24. März 2013, abgerufen am 19. April 2021.
- ↑ Michiro Maruyama : Anatahan : Insel der Unseligen. Deutsche Fassung nach der englischen Übersetzung von Younghill Kang von Holger Strohm und Walter Kolbenhoff. Blanvalet Berlin 1954.