Die Wirtin zum Weißen Rößl

Film
Titel Die Wirtin zum Weißen Rößl
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1943
Länge 100 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Tobis Filmkunst
Stab
Regie Karl Anton
Drehbuch Felix von Eckardt, Karl Anton, nach einer Idee von Willi Kollo
Produktion Karl Anton (Herstellungsleiter), Robert Wuellner (Produktionsleiter)
Musik Franz Doelle, Franz Marszalek (Dirigent)
Kamera Eduard Hoesch, Walter Roßkopf, Georg Bruckbauer (begonnen)
Schnitt Hans Heinrich, Johanna Meisel
Besetzung

Die Wirtin zum Weißen Rößl ist ein deutscher Spielfilm, den die Tobis 1942 produziert und durch die Deutsche Filmvertriebs GmbH (DFV) am 29. April 1943 in die Kinos gebracht hat.

Der von Felix von Eckardt und Karl Anton geschriebene und von Karl Anton inszenierte Film (Filmkomödie, Musikfilm) erzählt die Geschichte der Schauspielerin Eri Bel, die für eine neue Filmrolle gecastet worden ist: „Die Wirtin zum Weißen Rößl“. Ihr Leinwand- und Liebespartner Heinz Marius zweifelt, dass die selbstverliebte und prätentiöse Eri die für diese Rolle erforderliche soziale Anpassungsfähigkeit besitzt. Eri nimmt seine Herausforderung an und tritt – inkognito – im realen Hotel Weißes Rössl eine Stellung als Elevin an, was zu allerlei turbulenten Verwicklungen führt und Eri am Ende ihren Hochmut austreibt.

Mit mehr als 20 Mio. Kinobesuchern war Die Wirtin zum Weißen Rößl einer der kommerziell erfolgreichsten Filme der Zeit des Nationalsozialismus.

  1. Joseph Garncarz: Begeisterte Zuschauer. Die Macht des Kinopublikums in der NS-Diktatur. Herbert von Halem, Köln 2021, ISBN 978-3-86962-562-1, S. 306 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).