Die besten Absichten
| Film | |
| Titel | Die besten Absichten |
|---|---|
| Originaltitel | Den goda viljan |
| Produktionsland | Schweden, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Italien, Frankreich, Dänemark, Finnland, Norwegen, Island |
| Originalsprache | Schwedisch |
| Erscheinungsjahr | 1991 |
| Länge | 325 Minuten / Filmversion: 181 Minuten |
| Altersfreigabe |
|
| Stab | |
| Regie | Bille August |
| Drehbuch | Ingmar Bergman |
| Produktion | Ingrid Dahlberg |
| Musik | Stefan Nilsson |
| Kamera | Jörgen Persson |
| Schnitt | Janus Billeskov Jansen |
| Besetzung | |
| |
Die besten Absichten (Originaltitel: Den goda viljan) ist ein Fernsehmehrteiler des dänischen Regisseurs Bille August aus dem Jahr 1991, der außerdem in einer kürzeren Filmfassung vorliegt, die 1992 veröffentlicht wurde. Die europäische Koproduktion basiert auf einem Drehbuch von Ingmar Bergman, für das seine Eltern Modell gestanden haben. Es berichtet ab 1909 über einen Zeitraum von zehn Jahren von der Beziehung des aus ärmlichen Verhältnissen in Nordschweden stammenden Theologiestudenten und späteren Pastors Henrik Bergman (dargestellt von Samuel Fröler) zur impulsiven Anna Åkerblom (Pernilla Östergren-August), die aus dem vermögenden Bürgertum von Uppsala kommt. Die Ehe der beiden erweist sich trotz aller Widerstände, Konflikte und Trennungen – unter anderem muss Hernrik Bergman zeitweilig in einer abgelegenen Pfarrgemeinde in Norrland seinen Dienst erfüllen – als tragfähig. Die Handlung endet im Juni 1918, kurz vor der Geburt Ingmar Bergmans. Die besten Absichten ist der erste Teil einer von Bergman konzipierten Trilogie über seine Eltern, die mit Daniel Bergmans Kinofilm Sonntagskinder (Söndagsbarn; 1992) fortgesetzt und mit Liv Ullmanns Fernseh- und Kinoproduktion Enskilda samtal (1996) beendet wurde.
Die international verliehene Filmfassung von Die besten Absichten galt als teuerste skandinavische Filmproduktion ihrer Zeit. Trotz gemischter Kritik, die vom wiederholten Vergleich von Augusts Regiearbeit mit den Werken Ingmar Bergmans herrührte, erhielt der Film mehrere Auszeichnungen, darunter 1992 die Goldene Palme der Internationalen Filmfestspiele von Cannes.
- ↑ Birgitta Steene: Ingmar Bergman: a reference guide. Amsterdam Univ. Pr., Amsterdam 2005, ISBN 90-5356-406-3, S. 342.