Die letzte Welt
Die letzte Welt ist ein Roman von Christoph Ransmayr, der 1988 veröffentlicht wurde. Er gilt als einer der bedeutendsten Romane der Postmoderne in deutscher Sprache, wobei er sich keinem Genre eindeutig zuordnen lässt. Ransmayr macht darin „Ovids Verwandlungsmythen zum Material eines Spiels, das die Metamorphosen weiter- und umerzählt.“ Dabei lässt sich keine eindeutige Trennung zwischen altem und neuem Text vornehmen. Auf vielfältige Weise zieht sich das Leitmotiv, die unablässige Verwandlung, durch die verschiedenen Ebenen der Geschichten.
- ↑ Der Roman wurde unter anderem im Spiegel, in der taz und in der Zeit gelobt.
- ↑ Thomas Epple: Christoph Ransmayr, Die letzte Welt, München 1992, S. 24
- ↑ Rainer Godel: Mythos und Erinnerung. Christoph Ransmayr: Die letzte Welt. In: Germanica. Band 45, 2009, S. 87–106, doi:10.4000/germanica.827.
- ↑ Thomas Epple: Christoph Ransmayr, Die letzte Welt, München 1992, S. 85