Die zehn stalinschen Schläge

Die zehn stalinschen Schläge (auch: Die zehn zerschmetternden Schläge, russisch Десять сталинских ударов Desjat stalinskich udarow, in der DDR auch einfach Zehn Stalin-Offensiven) war während der Zeit des Stalinismus die Bezeichnung für die sowjetischen Offensiven des Jahres 1944 im Zweiten Weltkrieg. Es handelt sich um einen Propagandabegriff, der dazu diente, Josef Stalin als persönlich Verantwortlichen für die Erfolge der Roten Armee zu feiern.

  1. Gerhard Ziegler, Walter Heidenreuter: Karten für den Geschichtsunterricht (Behelfsausgabe 1953), Seite 79. Verlag Volk und Wissen, Berlin 1953
  2. Andrea Zemskov-Züge: Zwischen politischen Strukturen und Zeitzeugenschaft. Geschichtsbilder zur Belagerung Leningrads in der Sowjetunion 1943–1953. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2012, S. 124.