Distigmin
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Distigmin-Bromid | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Distigmin | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C22H32Br2N4O4 (Dibromid) | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
Weißes kristallines Pulver (Dibromid) | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||
| ATC-Code |
N07AA03 (Dibromid) | |||||||||||||||
| Wirkstoffklasse | ||||||||||||||||
| Wirkmechanismus | ||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 576,33 g·mol−1 (Dibromid) | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest (Dibromid) | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
~150 °C (Dibromid, Zersetzung) | |||||||||||||||
| pKS-Wert |
5,0–5,5 (Dibromid, wässrige Lösung) | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
28,82 mg·ml−1 (in 0,1 mol·l−1 HClO4) | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Distigmin (auch: Hexamarium Bromid, Distigmin-Bromid) ist der Freiname für ein indirektes Parasympathomimetikum mit langer Wirkdauer. Es weist ein ähnliches Wirkungsprofil wie Neostigmin und Pyridostigmin auf und findet bei neurogener Blasenentleerungsstörung mit Erschlaffung des Blasenmuskels, hypotoner chronischer Verstopfung, der Hirschsprung-Krankheit, peripheren Lähmungen der quergestreiften Muskulatur oder Myasthenia gravis Verwendung als Arzneimittel.
Der verwendete Wirkstoff ist Distigmin-Bromid; er wurde 1957 von den Österreichischen Stickstoffwerken patentiert und kam 1959 in den Handel.
- 1 2 Eintrag zu Distigmin-Bromid. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 1. März 2016.
- ↑ Eintrag zu Distigmin-Bromid auf Seite 117 (PDF). In: Römpp Lexikon Chemie, 10. Auflage, Georg Thieme Verlag, abgerufen am 2. März 2016.
- 1 2 3 4
- 1 2 3 4 5 The Japanese Pharmacopoeia, Edition 14/I: Official Monographs ( vom 16. März 2016 im Internet Archive), Yakuji Nippo. Ltd., Tokyo (2001), ISBN 978-4-8408-0672-5, Seite 599 (PDF; 4,7 MB).
- ↑ Für diesen Stoff liegt noch keine harmonisierte Einstufung vor. Wiedergegeben ist eine von einer Selbsteinstufung durch Inverkehrbringer abgeleitete Kennzeichnung von distigmine bromide im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 8. März 2016.
- ↑ Eintrag zu Distigmine bromide in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM), abgerufen am 2. März 2016. (Seite nicht mehr abrufbar • Bitte Vorlage:ChemID durch die evtl. dort oder dort angegebene Primärquelle(n) ersetzen)
- ↑ Fachinformation zu Ubretid (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche im Internet Archive ) im Arzneimittel-Kompendium der Schweiz. Abgerufen am 2. März 2016.
- ↑ Patentanmeldung US2789981: Bis-carbamic acid ester compounds, and a process of making same. Angemeldet am 19. September 1955, veröffentlicht am 23. April 1957, Anmelder: Österr. Stickstoffwerke, Erfinder: Otto Schmid.
- ↑ Arzneispezialitätenregister der AGES, abgerufen am 2. März 2016.