Donauknie
Als Donauknie (ungarisch Dunakanyar) wird der Verlauf der Donau gut 30 Kilometer nördlich der ungarischen Hauptstadt Budapest bezeichnet. Genau betrachtet sind es zwei Flussbiegungen in diesem Bereich. In Bezug auf den Gesamtverlauf des Flusses ist es die bei Vác gelegene Wendung von einer west-ost-wärts gerichteten Hauptrichtung oberhalb, mindestens ab Wien, in gewisser Weise ab Donaueschingen, zu einer nord-südwärts gerichteten Durchquerung des pannonischen Beckens, die an den Mündungen von Drau und Save endet. Ein Flussknie im Sinne der Landschaftsform ist allerdings die im West-Ost-Verlauf gelegene vorgeschaltete Flussschleife bei Visegrád, mit einer Richtungsänderung von Südost auf Nord.